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Internationaler Erfolg für Michel Heßmann

Michel Heßmann, dt. Meister im Zeitfahren 2018, gewann bei der internationalen Rundfahrt Giro della Luigina die Nachwuchswertung. Damit schloss der Fahrer des Rad-Team Stadtwerke Unna seine Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft erfolgreich ab.


Über fünf Etappen ging es für den internationalen Nachwuchs in Italien. Die dt. Nationalmannschaft nutzte die Rundfahrt, um noch einmal eine Auswahl für die möglichen WM-Teilnehmer ermitteln zu können.

 

Auf der ersten Etappe konnte sich eine fünfköpfige Spitzengruppe. Das deutsche Team verpasste es dabei, einen Fahrer darin zu platzieren. „Wir mussten da schon stark arbeiten, damit wir unsere Sprinter noch rechtzeitig heran bringen konnten. Das war unfassbar intensiv, und leider nicht erfolgreich. Wir blieben 22 Sekunden im Rückstand“, so das erste Fazit von Heßmann.

 

Auf der zweiten Etappe lief es dann schon besser. Das dt. Team schaffte es, mit Marius Mayerhofer einen Fahrer auf dem Podium zu platzieren. „Hier waren wir sehr stark gefordert, am Ende hat es sich dann aber gelohnt.“

 

Die vierte Etappe wurde dann für Michel Heßmann vom RSV Unna zur Überraschung. „Ich musste wieder den ganzen Tag arbeiten. Der Bundestrainer hatte mir für die gesamte Rundfahrt aufgegeben, diese als Trainingslager zu nutzen. Als ich dann nach der Zielankunft zur Siegerehrung sollte, war ich verwundert. Es hat sich aber toll angefühlt, das Führungstrikot in der Nachwuchswertung vor der großen Kulisse überreicht zu bekommen.“

 

Am letzten Tag hätte ich gerne für dieses Trikot gekämpft. Allerdings ging es dann doch mehr darum, Jacob Geßner in der Gesamtwertung auf Platz drei zu halten. „Mit diesem Ziel waren meine Hoffnungen dann gering, mein Trikot zu verteidigen.“ Am Ende kam Michel Heßmann ausgelaugt ins Ziel – und es hatte für Geßner, aber auch für ihn gereicht. Mit 14 Sekunden Vorsprung gewann Heßmann die Nachwuchswertung.

 

 



 

Plich wird immer schneller

 

In Kleve ging es für Colin Plich nach seinen unzähligen dritten Plätzen um eine neue Herausforderung. Die Fahrer der U13 Klasse gingen gemeinsam mit den bis zu vier Jahren älteren Fahrern an den Start. Schnell teilte sich das Feld. Colin Plich kämpfte aber mit großem Herz, um sich im Feld der Älteren zu halten. Das gelang ihm in besonderer Weise. Nach langen 20 Kilometern für diese Altersklasse zog er wieder seinen tollen Spurt an und er fuhr, wie sollte es anders sein, zum zehnten Mal in dieser Saison auf Platz 3.

 

 

 

 

 

Text und Foto: RSV Unna

 

 

 

 

 

Montag, 10. Dezember 2018

 

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