Radsportbezirk Westfalen-Mitte

RSV Unna Nachwuchs spurtet aufs Treppchen

Die Rennen des vergangenen Wochenendes standen wieder ganz im Zeichen des Nachwuchses aus dem Rad-Team Stadtwerke Unna.

 

 

Rund in Bünde

 

Er ist so etwas wie der kleine Star im Team des RSV Unna, Colin Plich. Bei zwei Siegen in diesem Jahr sprang der U13 Fahrer dazu noch 14-mal auf das Treppchen. Auch in Bünde gelang es ihm wieder, mit seinem starken Sprint auf Platz zwei zu fahren.

 

An gleicher Stelle haderte Julius Dräger mit sich. Eine starke Fraktion an holländischen Fahrer machte das Rennen schwer. Zur Rennmitte konnten sich vier Fahrer, darunter Julius Dräger, vom Feld lösen. Sie vergrößerten ihren Vorsprung kontinuierlich. Im Zielsprint sprang für Julius ein zweiter Platz heraus. „Ich hätte heute gerne gewonnen, da es mein letztes Rennen in diesem Jahr war. Schade, jetzt werde ich noch ein wenig auf der Bahn fahren und hoffe gut über den Winter zu kommen.

 

Eigelsteintorburg

 

Jonathan Müller, U11, hat da auch keine schlechtere Quote. Er ging in seiner ersten Saison erst viermal an den Start und kam dabei bereits dreimal aufs Treppchen. So auch beim Traditionsrennen „Rund um die Eigelsteintorburg“ in Köln. Hier fuhren die Jüngsten ein beherztes Rennen. Leider kam es dann in der vorletzten Runde zu einem Sturz. „Jonathan ist schön aufmerksam gefahren. Das sah schon richtig gut aus. Leider sind die bei dem Sturz zwei Fahrer weggefahren, die Jonathan trotz Anstrengungen nicht mehr einholen konnte. Danach hat er im Spurt des Feldes aber alles richtig gemacht Das war klasse“, so Papa und Trainer Tobi Müller. Jonathan zog den Spurt auf der Zielgeraden an und ließ sich dann auch nicht mir überholen. Platz drei für den jungen Sprinter.

 

Justin Wolf fährt in diesem Jahr seine beste Saison. Mit dem Sieg in Köln holte er seinen sechsten Sieg in den letzten acht Rennen. „Das Rennen war super besetzt. Mit den Profi-Teams Sauerland NRW, Herrmann, Lotto-Kernhaus und Dauner war klar, dass es mal wieder schnell werden würde. Früh löste sich eine Gruppe, in der alle Profi-Teams vertreten waren. Nur wir, der RSV Unna, waren nicht vertreten. Daher lag es dann im Wesentlichen an Luke Derksen und mir, die Lücke wieder zu schließen. Sieben Runden vor Schluss gelang es mir, mit Thomas Koep und Joshua Huppertz, dem zweifachen Polizeieuropameister, wegzufahren“, so ein zufriedener Justin Wolf. Am Ende siegte er deutlich von seinen beiden Mitstreitern.

 

 

 



 

Einstieg in die Cross-Saison

 

Luca Harter ist mit seinem Stevens-Team in die Cross-Saison gestartet. Auf einem technisch schwierigen Kurs landete er in Cloppenburg auf Platz 2. In der Seniorenklasse fuhren Sven Harter und Markus Voß auf die Plätze 6 und 7.

 

Beim Einstieg in den Deutschlandcup ging es für Luca dann nach Bad Salzdetfurth. „Ich sollte schnell starten und mich vorne festbeißen“, so Luca Harter. Diese Aufgabe setzte er auch prompt um und kam als dritter in die erste Laufpassage. Bis zwei Runden vor Schluss lag er in Sichtweite des Podiums. „Am Ende wurden die Beine etwas schwer. In der U19 ist die Distanz dann doch etwas länger, daran muss ich mich noch gewöhnen.“ Mit Platz sechs gelang ihm ein nicht erwarteter Einstieg in den Deutschland-Cup.

 

 

 



 

Münsterland-Giro

 

Es sollte das große Highlight zum Saisonabschluss für Aaron Grosser werden. Am Ende blieb es aber aus, da er von seinem Team Sauerland-NRW p/b SKS keine Einladung erhielt.

 

Beim Rennen der Elite-Amateure gingen mit Luke Derksen, Simon Schmitt und Justin Wolf gleich drei Fahrer an den Start. Schmitt und Derksen gingen bereits nach wenigen Kilometern mit einer Gruppe vorne raus. Während Schmitt am ersten Anstieg ins Feld zurück fiel, zog die Spitze durch. „Kurz vor dem zweiten Anstieg wurden wir falsch geleitet. Dadurch haben wir viel an Vorsprung verloren“ so Derksen. Auf Sichtweite zur Spitze trat Wolf aus dem Hauptfeld an und konnte mit zwei weiteren Fahrern zur Spitze aufschließen, während Derksen zurück fiel. „Ich habe dann alles versucht, bei dem flachen Restkurs und Rückenwind war das dann aber nicht mehr möglich. Im Gegenteil haben die anderen immer wieder attackiert und ich musste immer wieder die Lücken zufahren. Ich habe dann versucht eine Koalition mit einem anderen Fahrer zu schließen, irgendwie will aber keiner mit mir wegfahren.“ Am Ende wurde Wolf vor großer Kulisse Zweiter.

 

„Meine Form ist schon richtig gut. Ich bin gespannt, wie es am Sonntag beim letzten Bundesligarennen am Bilster Berg gehen wird“, so Wolf.

 

 

 

 

 

 

Text und Fotos: RSV Unna

 

 

 

 

 

Dienstag, 16. Oktober 2018

 

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