Radsportbezirk Westfalen-Mitte

Luke Derksen fährt starke Oderrundfahrt

Mit Luke Derksen und Felix Happke gingen zwei Fahrer des RSV Unna im Team des Sportforums Düsseldorf bei der Oderrundfahrt an den Start. Am Ende überzeugten Beide, insbesondere Luke Derksen, der um zwei Sekunden am Podium vorbei fuhr.

 „Es war von Anfang an unser Ziel, mich in die Top-Ten zu fahren. Entsprechend sind wir die Rundfahrt angegangen. Am ersten Tag waren wir lange Zeit mit drei Fahrern unseres Teams in einer zehn Mann Spitzengruppe. Leider schlossen sich hinten mit Rad-Net und der Nationalmannschaft zwei Teams zusammen, die den Zusammenschluss kurz vor dem Ziel herstellten. Mit einer unterwegs eingefahrenen Bonussekunde lag ich im Tagesklassement auf Platz 9.

Am zweiten Renntag ließ der Start lange auf sich warten. Die U15, die vor uns an den Start gegangen war, hatte im Rennen einen schweren Massensturz. Alle Krankenwaren der Region waren eingebunden, so dass unser Rennen dann am Ende von 160 km auf 80 km gekürzt werden musste. Das Rennen wurde bei uns richtig hektisch. Starker Wind, viele Wechsel von breiten Straßen auf enge Feldwege und das teilweise unnötige überholen einiger Fahrer machten das Rennen gefährlich. Das Team hat mich da gut beschützt. Dennoch waren wir plötzlich im Rückstand, weil wir in einer engen Passage hinter einem Sturz festhingen. Die Lücke war dann größer als eine halbe Minute. Wir sind dann in einer kleinen Gruppe dem ersten Feld hinterher und konnten mit viel Anstrengung die Lücke wieder schließen. Hier haben mich meine Teamkollegen echt klasse unterstützt.“

Auf der dritten Etappe dieser Rundfahrt steht das Zeitfahren auf dem Programm. Luke Derksen hatte sich nach den letzten Ergebnissen hier viel vorgenommen. Obwohl er an einigen Stellen nicht ganz sauber durch kam, fuhr er hier auf den elften Rang. Die eine oder andere Sekunde war hier möglich herauszuholen.

„Die vorletzte Etappe wurde noch einmal sehr schwer. Das Ziel war es, mich in der Spitze zu halten. Schwierig, da auf der 4,5 Kilometer Runde ein langer Kopfsteinpflaster Anstieg war. Bei meinem Gewicht hoppelt mein Rad da mehr hinauf als das es rollt. Hier hat mir immer wieder das Team geholfen, im Rennen zu bleiben. Am Ende bin ich in der Spitze angekommen.“ Im Zwischenergebnis vor der Abschlussetappe lag er damit auf Rang fünf der Gesamtwertung – nur vier Sekunden hinter Platz drei.

Am letzten Tag hat das Team noch einmal alles versucht, diese Sekunden aufzuholen. Ein schwieriges Unterfangen, da die Top-Ten wahnsinnig eng zusammen waren. „Ich bin dann noch mal sehr aktiv gefahren, war mehrmals mit Gruppen weg und es sah zwischendurch auch richtig gut aus. Die Beine fühlten sich gut an. Beim letzten Zwischensprint konnte ich mir noch einmal zwei Bonussekunden erfahren. Es reichte zu Platz vier in der Gesamtwertung – zwei Sekunden vom Podium entfernt. Mehr war dann nicht mehr drin.“ Ein starkes Ergebnis für einen Amateurfahrer.



Tatjana Paller vierte bei der DM Berg

Sie ist in der U23 Europameisterin im Punktefahren auf der Bahn geworden. Es hat schon immer überrascht, dass sie gleichzeitig am Berg stark fahren kann. Auch diesmal zeigte sie bei der DM Berg ihre besonderen Fähigkeiten. Platz vier war das Ergebnis einer starken und couragierten Fahrweise.

In Ilsfeld-Auenstein ging es für die Frauen über zehn Runden durch die Weinberge der Region. „Es war von Beginn an ein schnelles Rennen, so dass es gleich zu einem Ausscheidungsrennen wurde. Das Feld wurde von Kilometer zu Kilometer immer kleiner, bis sich nur noch acht Fahrerinnen in der Spitze befanden.“ Tatjana Paller zog das Tempo insbesondere an den Bergwertungen immer wieder an. „Mir gelang es auch zweimal, mich mit der späteren Siegerin an der Bergkuppe absetzen zu können. Leider kamen die anderen dann wieder heran. In der letzten Runde habe ich mich dann ein wenig zurück gehalten, um ein paar Körner für den Spurt zu sparen. Leider, denn hier konnten sich dann zwei Fahrerinnen am Berg absetzen, die dann den Sieg und Titel unter sich ausmachten. Wir sind dann noch einmal hinterher, irgendwie bekamen wir aber keine Harmonie hinein, so dass wir die Spitze nicht mehr einholen konnten und zu viert auf die Zielgerade kamen. Leider habe ich den Spurt um Platz drei dann knapp verloren. Dennoch bin ich mit den beiden Meisterschaftsergebnissen zufrieden.“ Das kann sie alle Male. Neben Platz vier bei der DM gewann sie hier noch die Bergwertung und mit ihrem Team die Mannschafts-Tageswertung.

 

 

 

 

 

 

 

 

Text und Fotos: RSV Unna

 

 

 

 

 

Freitag, 19. Juli 2019

 

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